Termine


21.10.2017 09:00 Uhr

Landesmeisterschaft Boccia - (BSG Nordwalde - Gangolfhalle)


29.12.2017 - 18:00 Uhr

Hähnchen grillen

(Gaststätte Berning)


20.01.2018 - 10:00 Uhr

Winterwanderung

(Treffen am Bispinghof)


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18.09.2017 20:13 Alter: 33 days
Kategorie: BSG

DM Hallenboccia erfolgreich in Nordwalde


Bilder Dieter Klein

Unser Vorsitzender der BSG Nordwalde, strahlte vor Zufriedenheit. Gerade hatte seine erste Mannschaft mit Birgit Menke, Peter Balint, Thomas Menke und Hugo Bücker die Gegner aus Berlin mit 8:6 vom Platz geschoben. Bei der Endabrechnung am Samstagabend kam das Team immerhin auf einen achtungsvollen 9. Platz. Und auch die zweite Mannschaft mit Martina Rathmann, Daniela Pohl, Beate Kaden, Daniel Heckmann und Marianne Kube (es fehlte Edeltrud Stanke) hielt sich tapfer gegenstarke Konkurrenz und belegte am Ende Platz 14.

Aus zwölf Bundesländern waren die 19 Teams schon am Freitagabend in Nordwalde eingereist, um die Deutsche Meisterschaft im Hallenboccia zu erringen. Untergebracht waren sie in der Jugendbildungsstätte der evangelischen Kirchengemeinde. Was sich nicht nur als gastfreundlich, sondern als äußerst praktisch erwies. Schließlich lag die Wettkampfstätte Wichernsporthalle gleich nebenan.

Hallenboccia ist ein Sport, der besonders Menschen mit körperlichen Behinderungen hilft, ihre Motorik zu erhalten, beziehungsweise sogar zu verbessern. Dazu gehören vor allem Disziplin und hohe Konzentration. „Alkohol als Doping ist da nicht drin. Es kann sogar Kontrollen geben“, weiß Wolfenstädter, Chef über 137 BSG-Sportler. „Unsere Mitglieder kennen natürlich auch andere Sportarten wie Prellball, Faustball, Fußball-Tennis, Kegeln und vor allem Schwimmen mit Bewegungsübungen unter Wasser. Doch Deutsche Meisterschaften wie an diesem Wochenende im Boccia sind natürlich das Größte.“

Gespielt wird auf 20 mal 4 Meter breiten Bahnen. Die Bälle bestehen aus roten oder blau eingefärbtem Leder mit Granulatfüllung. Nur ein Ball ist weiß. Dem gilt es – bei abwechselnden Würfen – mit den eigenen Bällen möglichst nahezukommen. Den Gegner wegfeuern, ist erlaubt. Die Wurftechnik erscheint denkbar einfach, bedarf aber der Übung. Der eigene Ball wird zumeist aus der nach innen gedrehten Handfläche geschleudert.

In der Halle wurde es an beiden Tagen hochspannend. Das alles regelgerecht verläuft, wachten und maßen Schiedsrichter wie Teddy Östereicher aus der Oberpfalz bei strittig gleichen Distanzen der Bälle zentimetergenau, wer nun letztendlich Punkte und damit Chancen auf den DM-Pokal beanspruchte.

In Nordwalde war das die Mannschaft „Gersweiler I“ aus dem Saarland. Und deren Freude über Pokal und Titelgewinn genossen auch etliche Nordwalder noch bis tief in die Nacht. Denn da war das Pils kein „Doping“ mehr.

Quelle: www.wn.de